Energietisch fordert Senat auf sich von Vattenfall-Kuhandel zu distanzieren

Berlin-Banner130x130g„Wie die Berliner Morgenpost heute berichtet, strebt Vattenfall einen Stromnetz-Deal mit dem Berliner Senat an. „Lass du mir mein Stromnetz, dafür bekommst du meine Anteile an der Berliner Energieagentur“, scheint die Formel zu lauten, für die Vattenfall den Ex-SPD-Landeschef Peter Strieder als Lobbyisten verpflichtet hat“, heißt es in einer heutigen PM des Berliner Energietisches.
Und weiter schreibt das Bürgerbündnis: „Wir sind entsetzt und lehnen diesen Kuhhandel entschieden ab. Die Berliner Energieversorgung gehört vollständig in öffentliche Hand. Dazu gehört neben einem Stadtwerk vor allem das Stromnetz, welches ein natürliches Monopol darstellt. Wir fordern den Senat auf sich von solchen schmutzigen Deals zu distanzieren“, erklärt Stefan Taschner, Sprecher des Berliner Energietisches.
„Entgegen der Vattenfall-Werbung interessieren sich die Berlinerinnen und Berliner sehr wohl für ihr Stromnetz. Bereits 32.000 Unterschriften haben in den ersten Wochen für unser Volksbegehren unterschrieben“, ergänzt Michael Efler, Vertrauensperson des Volksbegehrens.
Das Volksbegehren des Berliner Energietisches sieht die Rekommunalisierung der Stromnetze und die Gründung eines berlineigenen Stadtwerkes vor. Bis zum 10. Juni muss das Bündnis aus über 50 Organisationen 200.000 Unterschriften sammeln, damit die Berlinerinnen und Berliner zur Bundestagswahl über die zukünftige Energieversorgungihrer Stadt in einem Volksentscheid abstimmen können.“
 
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Dirk Seifert

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