Anti-Atom-Proteste

Am Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Menschen in München gegen den derzeitigen Atomvertrag und für einen Ausstieg aus der menschenverachtenden Technologie. Die Münchener Menschenkette übertraf bei weitem die Erwartungen der Veranstalter. KettenreAktion Bayern zählt um 14:00 Uhr bereits rund 25.000 Teilnehmende. Die Zahl stieg im Verlauf des Tages auf mehr als 50.000 an. Auf zehn Kilometern Länge standen die Menschen Schulter an Schulter und oft in mehreren Reihen. Damit war die Menschenkette die größte Anti-Atom-Demonstration in Bayern seit den Protesten in Wackersdorf in den 80er Jahren. Ebenfalls aus München stammt der kürzlich veröffentlichte Kurzfilm „Kernzeit“ vom Projekt 21plus. Dieser erklärt, warum die Atomenergie den Ausbau erneuerbarer Energie behindert: [http://www.youtube.com/watch?v=BEy3DovFOxo] In Braunschweig gab es ebenfalls eine Aktion gegen die Atomenergie. Aktivisten, u.a. von ROBIN WOOD, demonstrierten dort für den „zügigen Ausstieg“ und warben für den Castor-Strecken-Aktionstag am 23. Oktober. An diesem Tag sollen entlang dreier möglicher CASTOR-Transportstrecken Aktionen stattfinden, die darauf hinweisen, dass ständig Atommüll quer durch das Land gekarrt wird. Bisher sind mehr als 30 Aktionen angekündigt.

Daniel Häfner

Ein Kommentar zu „Anti-Atom-Proteste

  1. Aha, die guten erneuerbaren Energien sind also weiblich, die weniger gute Atomenergie und Energie aus Braunkohle und Steinkohle ist männlich. Welche Feministinnen haben sich denn das ausgedacht?

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